Für Hersteller und Händler vor einer Projektentscheidung
Was kostet ein 3D-Produktkonfigurator?
Der Aufwand steckt nicht nur im 3D-Modell. Produktregeln, Datenqualität und die Übergabe an Shop oder Vertrieb bestimmen den Umfang. Hier erfahren Sie, welche Angaben ein belastbares Angebot möglich machen.
Was kostet Ihr Konfigurator wirklich?
Beispiel und EinordnungDie Beispiele zeigen unterschiedliche Aufgaben. Daraus lässt sich kein verbindlicher Projektpreis ableiten.
Drei Umfänge, die Sie auseinanderhalten sollten
Eine Visualisierung zeigt ein Produkt mit auswählbaren Farben oder Materialien. Ein Produktkonfigurator ergänzt zulässige Varianten, Maße und Abhängigkeiten. Eine Vertriebslösung verbindet diese Auswahl zusätzlich mit Preisen, Angeboten, Warenkorb oder Produktionsdaten.
Diese Aufgaben können aufeinander aufbauen, sind aber nicht austauschbar. Wenn zwei Angebote unterschiedlich ausfallen, prüfen Sie zuerst, ob beide dieselben Daten, Regeln, Schnittstellen und Abnahmekriterien enthalten. Eine günstige Ansicht ist nicht automatisch ein vollständiger Bestellprozess.
Die wesentlichen Kostentreiber
3D-Daten können neu modelliert, aus CAD aufbereitet oder aus vorhandenen Webmodellen übernommen werden. Große CAD-Dateien benötigen häufig Vereinfachung, neue Materialien und eine Struktur für bewegliche oder variable Teile. Die Zahl der Produktfamilien ist deshalb aussagekräftiger als die Zahl einzelner Farben.
Weitere Aufwandstreiber sind kontinuierliche Maße statt fester Varianten, viele gegenseitige Ausschlüsse, mehrere Preislisten sowie Schnittstellen zu Shop, ERP oder PIM. Auch Bedienung auf dem Smartphone, Speichern und erneutes Bearbeiten einer Konfiguration müssen berücksichtigt werden.
Einmalige Entwicklung und laufenden Betrieb getrennt betrachten
Zum Projekt gehören Konzeption, Gestaltung, Modellaufbereitung, Entwicklung, Integration und Abnahme. Danach können Hosting, Wartung, neue Produkte, geänderte Preisregeln und Support anfallen. Diese Positionen sollten im Angebot getrennt ausgewiesen werden.
Wir veröffentlichen hier bewusst keine unbelegten Paketpreise. Eine aussagekräftige Einschätzung beginnt mit einem Beispielprodukt und Ihrem gewünschten Ablauf. Eine kleine, klar abgegrenzte erste Ausbaustufe ist meist besser kalkulierbar als die sofortige Digitalisierung des gesamten Sortiments.
So vergleichen Sie Angebote
Bitten Sie um eine Aufteilung nach Produktdaten, Oberfläche, Regeln, Integration und Betrieb. Klären Sie, welche Quelldateien und Nutzungsrechte übergeben werden, welche Änderungen selbst pflegbar sind und was als zusätzliche Leistung gilt.
Die Abnahme sollte konkrete Fälle enthalten: ein gültiges Produkt, eine unzulässige Kombination, eine Preisänderung und – falls vorgesehen – die vollständige Übergabe bis in eine Bestellung. Das macht Unterschiede zwischen Angeboten nachvollziehbar.
Möglicher Umfang für Ihr individuelles Projekt
- 3D-Viewer, Konfigurator und Vertriebsintegration unterscheiden
- Modellaufbereitung und Produktfamilien bewerten
- Preis- und Variantenregeln dokumentieren
- Einmalige und laufende Kosten getrennt anfragen
- Abnahmefälle vor Projektstart festlegen
Damit können wir konkret starten
Für eine erste Einschätzung brauchen Sie kein fertiges Pflichtenheft. Diese Unterlagen helfen, die wichtigsten Fragen zu Ihrem Umfang zu klären:
- Ein repräsentatives Produkt mit verfügbaren Daten
- Die fünf wichtigsten Konfigurationsentscheidungen
- Gewünschte Systeme und Übergabedaten
- Prioritäten für die erste veröffentlichte Version
Häufige Fragen
- Warum steht hier kein pauschaler Preis?
- Ohne Produktdaten, Funktionsumfang und Schnittstellen wäre ein Betrag nicht belastbar. Wir möchten keine Einstiegspreise nennen, die Ihren tatsächlichen Bedarf nicht abdecken.
- Sind vorhandene CAD-Daten automatisch browserfertig?
- Nein. CAD-Daten sind auf Konstruktion ausgerichtet und können für Browserdarstellung zu komplex sein. Aufbereitung und Materialien müssen geprüft werden.
- Welche laufenden Kosten sollte ich einplanen?
- Je nach Betrieb entstehen Kosten für Hosting, Wartung, Produktpflege und Weiterentwicklung. Welche Leistungen benötigt werden, wird getrennt von der Erstentwicklung festgelegt.
- Wie bekommen wir eine erste Einschätzung?
- Senden Sie ein Beispielprodukt, vorhandene Daten und den gewünschten Abschluss: Anfrage, Angebot oder Bestellung. Damit lassen sich die größten Umfangsfragen gezielt klären.
Redaktion: Configurator Studio · Stand:
Ein konkretes Produkt ist ein guter Anfang.
Was möchten Ihre Kunden konfigurieren?
Zeigen Sie uns ein Beispiel. Gemeinsam klären wir die passende erste Ausbaustufe und die benötigten Daten.
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