Für Vertrieb, Produktmanagement und digitale Projekte
CPQ vs. Produktkonfigurator: Was brauchen Sie?
Ein visueller Konfigurator und CPQ lösen verwandte, aber unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend ist, wo Ihr heutiger Prozess stockt: bei der Produktauswahl, bei der Kalkulation oder beim Angebot.
Produkte zeigen. Preise bestimmen. Angebote erstellen.
Demo und FunktionsumfangDie Demo veranschaulicht den visuellen Teil. Sie ist kein vollständiges CPQ-System.
Der visuelle Konfigurator erklärt die Auswahl
Ein visueller Produktkonfigurator zeigt, wie Entscheidungen das Produkt verändern. Kunden wählen beispielsweise Maße, Farbe oder Module und sehen unmittelbar das Ergebnis. Die Ausgabe kann eine gespeicherte Planung oder eine Angebotsanfrage sein.
Er kann Produktregeln enthalten und Preise anzeigen. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass er auch komplexe Rabatte, Freigaben, kundenspezifische Konditionen und Angebotsdokumente beherrscht.
CPQ unterstützt Konfiguration, Preisfindung und Angebot
CPQ steht für Configure, Price, Quote. Der Schwerpunkt liegt auf einem verlässlichen Verkaufsprozess: zulässige Produkte zusammenstellen, Preise nach Regeln bestimmen und daraus Angebote erzeugen. Je nach System kommen Genehmigungen, Konditionen und Dokumentvorlagen hinzu.
Eine 3D-Ansicht ist dafür nicht zwingend erforderlich. Umgekehrt ersetzt eine attraktive Darstellung keine konsistente Preis- und Angebotslogik. Deshalb lohnt es sich, die Aufgaben zunächst unabhängig voneinander zu beschreiben.
Wann beides zusammenpasst
Wenn Kunden ihr Produkt selbst zusammenstellen und der Vertrieb daraus ein verbindliches Angebot erstellen soll, können beide Ebenen verbunden werden. Die visuelle Oberfläche liefert eine eindeutige Konfiguration; die Angebotslogik verarbeitet sie mit den jeweils gültigen Konditionen.
Wichtig ist eine klare Verantwortung für Regeln und Daten. Werden dieselben Preise unabhängig in mehreren Systemen gepflegt, entstehen leicht Widersprüche. Wir besprechen deshalb, welches System Produktregeln und Preise führt und welche Daten übertragen werden.
Drei Fragen für die Entscheidung
Verstehen Kunden das Produkt nicht ausreichend? Dann beginnen Sie bei der Auswahl und Darstellung. Verbraucht die Kalkulation im Vertrieb viel Zeit? Dann prüfen Sie zuerst Preisregeln und Angebotsablauf. Fehlen beide Ebenen, ist eine gestufte Umsetzung sinnvoll.
Ein vorhandenes ERP oder CPQ-System muss nicht automatisch ersetzt werden. Häufig ist eine gezielte Anbindung die passendere Aufgabe als eine zweite, vollständig neue Datenpflege.
| Aufgabe | Visueller Konfigurator | CPQ |
|---|---|---|
| Produkt zeigen | Schwerpunkt | Optional |
| Varianten prüfen | Je nach Umfang | Typische Kernaufgabe |
| Konditionen und Freigaben | Zusätzliche Integration | Je nach System |
| Angebot erzeugen | Optional angebunden | Typische Kernaufgabe |
Möglicher Umfang für Ihr individuelles Projekt
- Kundenverständnis und Vertriebsaufwand getrennt analysieren
- Führendes System für Preise festlegen
- Konfiguration eindeutig identifizieren
- Angebotsfreigaben und Sonderfälle berücksichtigen
- Visuelle Oberfläche bei Bedarf ergänzen
Damit können wir konkret starten
Für eine erste Einschätzung brauchen Sie kein fertiges Pflichtenheft. Diese Unterlagen helfen, die wichtigsten Fragen zu Ihrem Umfang zu klären:
- Ein typisches Angebot und seinen Entstehungsweg
- Beispiele für Preis- und Rabattregeln
- Vorhandene ERP-, CRM- oder CPQ-Systeme
- Angaben, die Kunden selbst auswählen sollen
Häufige Fragen
- Ist jeder Konfigurator ein CPQ-System?
- Nein. Eine visuelle Produktauswahl kann ohne vollständige Preis- und Angebotsautomatisierung funktionieren.
- Braucht CPQ immer eine 3D-Ansicht?
- Nein. Bei manchen Produkten ist eine regelbasierte Auswahl ausreichend. Eine Visualisierung ergänzt den Prozess, wenn sie Entscheidungen verständlicher macht.
- Kann unser bestehendes System angebunden werden?
- Das hängt von dessen Schnittstellen und Datenmodell ab. Wir prüfen die vorhandenen Möglichkeiten, bevor eine konkrete Integration zugesagt wird.
Redaktion: Configurator Studio · Stand:
Ein konkretes Produkt ist ein guter Anfang.
Was möchten Ihre Kunden konfigurieren?
Zeigen Sie uns ein Beispiel. Gemeinsam klären wir die passende erste Ausbaustufe und die benötigten Daten.
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